Information zu Coronavirus SARS-CoV-2

Nachfolgend finden Sie einige zusammengefasste Informationen zum SARS-CoV-2-Virus.
Ausführliche Informationen zu der neuartigen Infektionskrankheit erhalten Sie auf folgenden Seiten:

Übertragung

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wird hauptsächlich durch Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten entstehen und eingeatmet werden, übertragen. Indirekt kann das Virus auch über die Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, übertragen werden. 

Symptome

Das Virus verursacht vor allem Infektionen der Atemwege. Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

Verdachtsabklärung bei grippeähnlichen Symptomen

Wenn Sie grippeähnliche Symptome haben und in den letzten 14 Tagen in einem der laut Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiete waren oder in dieser Zeit Kontakt zu einer anderen infizierten Person hatten, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt/Hausärztin. Gehen Sie nicht ohne vorherige Ankündigung zum Hausarzt oder ins Krankenhaus, um niemanden im Wartezimmer einer Praxis oder einer Klinik anzustecken. Weisen Sie in dem Telefonat auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort oder den Kontakt zu einer infizierten Person hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen. Das Aufsuchen der Praxis oder eines Krankenhauses wäre nach Rücksprache mit dem Arzt gegebenenfalls der zweite Schritt.

Wichtig ist: Nicht jeder Patient mit Symptomen einer Erkältung oder Grippe ist an dem Coronavirus erkrankt!

Hotline außerhalb der Praxisöffnungszeiten:

Außerhalb der Praxisöffnungszeiten des Hausarztes erreichen Sie über die 116117 freitags von 15 bis 22 Uhr und samstags/sonntags von 8 bis 22 Uhr eine ärztlich besetzte Beratungshotline.

Innerhalb der Woche hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) unter der Telefonnummer 0211/ 911 910 01 eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger geschaltet. Diese ist montags bis freitags zwischen 7 und 20 Uhr erreichbar. Hier erhalten Sie allgemeine Auskünfte zum Thema.

Ebenso steht im Verdachtsfall als Bürger des Kreises Warendorf die Hotline des Kreisgesundheitsamtes zur Verfügung. Sie ist unter 02581/ 53-5555 montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen 9 bis 13 Uhr geschaltet.

Wenn Sie keine grippeähnlichen Symptome haben, sich aber dennoch Sorgen machen, sich infiziert zu haben, informieren Sie sich zunächst auf den oben genannten Internetseite. Antworten auf häufige Fragen finden Sie auch in dem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Schutz vor einer Ansteckung

Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten gelten auch bei dem Coronavirus als wichtigste Hygienemaßnahmen:

  • Halten Sie ausreichend Abstand von Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben
  • Husten- und Nies-Etikette: Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Händehygiene: Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Nase putzen, Niesen oder Husten.

 

Aktuelle Besuchsregelung

Zum Schutz von Patienten, Mitarbeitern und Besuchern vor dem Corona-Virus: Besuchsregelung

Ab sofort brauchen Besucher keinen Schnelltest mehr, wenn sie eine der beiden folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie sind bereits 14 Tage oder länger vollständig gegen Covid-19 geimpft. Bei Impfungen mit den Seren von AstraZeneca, BioNTec Pfizer oder Moderna sind dazu zwei Eintragungen im Impfpass notwendig. Wer eine Impfung mit dem Serum von Johnson & Johnson nachweisen kann, brauchte dafür nur eine Eintragung. In jedem Fall muss der Abschluss der Impfung 14 Tage zurückliegen. Die Besucher werden gebeten, ihren Impfpass oder eine Bescheinigung der Impfstelle mitzubringen. 

  • Sie sind von Covid-19 genesen. Hierzu haben die zuständigen Gesundheitsämter Bescheinigungen verschickt, die am Krankenhausempfang vorgelegt werden müssen. Nach der Genesung sind diese Bescheinigungen ein halbes Jahr gültig.

Von allen anderen Besuchern muss am Krankenhauseingang weiterhin ein negativer, zertifizierter Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden vorgelegt werden. 

Desweiteren sind folgende Bedingungen zu beachten:

  • Grundsätzlich gilt nur ein eingeschränktes Besuchsrecht.
  • Besuche sind für Erwachsene ab dem Tag nach der stationären Aufnahme durch 1 Person für maximal 1 Stunde pro Tag möglich, dabei dürfen die Besucher tgl. wechselnde Personen sein. Besuchszeit ist täglich von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
  • Besuche müssen auf der Station mit Uhrzeit vereinbart werden. Dies kann telefonisch geschehen oder durch die Patienten selbst.
  • Bei Kindern und Jugendlichen sind Besuche ab dem ersten Behandlungstag im Rahmen der bisherigen Regelungen möglich.
  • Bei Covid-positiven Patienten sind Besuche innerhalb der o.g. Regelungen nur unter strengen Hygienemaßnahmen und nach individueller Absprache mit dem Stationspersonal möglich.
  • Es darf sich immer nur 1 Besucher im Zimmer aufhalten. Ggf. muss gewartet werden, bis der vorherige Besucher gegangen ist.
  • Ausnahmeregelungen sind im begründeten Einzelfall möglich. Diese Einzelfälle sind sorgfältig abzuwägen. Besuche durch einzelne Personen können ermöglicht werden z.B. bei schwerstkranken oder sterbenden Patienten, bei der Entbindung für den Kindsvater, zur Abwendung deliranter Zustände bei sonst nicht führbaren Patienten oder wenn zur Klärung komplexer Situationen Angehörige benötigt werden.
  • Über Ausnahmeregelungen entscheiden die behandelnden Ärzte. Die Zahl der Besuche und die Dauer des Besuchsrechtes sind dabei individuell genau festzulegen.
  • Besucher müssen einen negativen Antigen-Schnelltest (max. 24 Std. alt) oder den Nachweis über eine vollständige Impfung gegen Covid-19 (= mind. 14 Tage nach letzter notwendiger Impfung) oder den Nachweis über eine durchgemachte Covid-19 vorlegen (Bescheinigung des Gesundheitsamtes). 
  • Besucher müssen den Evaluationsbogen an der Pforte ausfüllen. Dieser wird in einem gesonderten Fach für Besucher archiviert.
  • Die Daten der Besucher werden erfasst, um Kontakte nachhalten zu können. Diese Daten werden nach 4 Wochen vernichtet.      
  • Alle Besucher müssen während des gesamten Aufenthaltes einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (Op-Maske oder FFP-2-Maske) tragen und die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen (u.a. Mindestabstand auch im Zimmer, Händedesinfektion) einhalten.
  • Wer die Maßnahmen und Regularien nicht einhält, erhält sofort Besuchsverbot.
  • Die Besuchsbeschränkungen sind auch außerhalb des Klinikgebäudes einzuhalten. Es ist Patienten nicht gestattet, während der stationären Behandlung das Krankenhaus zu verlassen, um sich unter Umgehung der o.g. Regeln außerhalb mit Besuchern zu treffen.
  • Auch innerhalb des Hauses tätige Mitarbeiter dürfen keine privaten Patientenbesuche außerhalb dieser Regelungen machen.

Besucher werden gebeten, folgende Dokumente beidseitig auszudrucken und den Covidfragebogen ausgefüllt und unterschrieben zum Besuch mitzubringen:

 

SARS-CoV-2 und COVID-19: Gedankenanstöße zur Situation in Deutschland

von Herrn Prof. Dr. Krüger, Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik am St. Franziskus-Hospital Ahlen

Quellen: öffentliche Institutionen wie RKI, PEI, BfRAM, wissenschaftliche Publikationen, CDC, ECDC, verlässliche Print- und Fernsehmedien (öffentlich-rechtlich) mit ihren Wissenschaftsresorts, nationale und internationale Fachgesellschaften

Ist das St. Franziskus-Hospital auf die Behandlung von Patienten mit SARS-CoV-2 vorbereitet?

Gemäß den deutschlandweit gültigen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes wurden im St. Franziskus-Hospital Ahlen die erforderlichen Vorbereitungen getroffen, um Patienten, die sich möglicherweise infiziert haben, sachgerecht und schnellstmöglich zu diagnostizieren und gegebenenfalls zu behandeln. Im Bedarfsfall würden zudem spezielle Desinfektions- und Isolierungsmaßnahmen getroffen, die zusätzlichen Schutz vor einer Weiterverbreitung des Virus geben. Das St. Franziskus-Hospital steht in engem Kontakt mit dem
Kompetenzzentrum für Mikrobiologie und Hygiene. Das Kompetenzzentrum ist umfassend ausgestattet und verfügt u.a. über ein Speziallabor, in dem das Corona-Virus in kurzer Zeit nachgewiesen werden kann.