Nabelschnurblut

Nabelschnurblut ist Blut, welches nach einer Geburt und damit nach der Abnabelung des Kindes in der Nabelschnur zwischen Nabelklemme und Plazenta verbleibt.

Nabelschnurblut enthält so genannte Blutstammzellen, ähnlich derer, die auch im Knochenmark vorkommen. Diese Stammzellen besitzen die Fähigkeit, sich in die verschiedenen Blutzelltypen zu entwickeln: in rote und weiße Blutzellen und in Blutplättchen.

Stammzellen können dazu verwendet werden, Kindern und Erwachsenen mit Leukämien (Blutkrebs) und anderen Erkrankungen des blutbildenden Systems zu helfen und Leben zu retten.

Die Entnahme des Nabelschnurblutes durch das geburtshilfliche Team erfolgt so bald wie möglich nach der Abnabelung des Kindes (eine Spende nach Auspulsieren der Nabelschnur ist nicht möglich). Die Entnahme des Nabelschnurblutes ist schmerzfrei und risikolos. Die Geburt und das Wohlergehen von Mutter und Kind stehen immer im Vordergrund.

Für die Spende wird die Nabelschnurvene punktiert und das Plazentarestblut fließt daraufhin in einen speziellen Sammelbeutel. Um eventuelle Infektionen der Mutter auszuschließen, wird ihr vor oder auch nach der Geburt etwas Blut abgenommen. Das Blut des Neugeborenen wird hierfür nicht benötigt. Zu den Formalitäten der Blutspende gehören lediglich ein Fragebogen sowie Ihre schriftliche Einverständniserklärung. Der Datenschutz ist dabei durch die Pseudonymisierung Ihrer Daten selbstverständlich gewährleistet.

Ihre Fragen rund um das Thema Nabelschnurblutspende beantworten wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch, z.B. im Rahmen der Schwangerensprechstunde/ Geburtsplanung.

Sprechen Sie uns einfach an.

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Sollten Sie sich jetzt schon für einen Nabelschnurspende entschieden haben, können Sie gerne vorab den Anamnesebogen herunterladen und ausgefüllt zur Geburt mitbringen. Die Einwilligung der Nabelschnurblutspende erhalten Sie im Kreißsaal.