Klinik-Clowns: Heilung fördern mit der Kraft des Lachens

Kranke Kinder und auch ihre Eltern und Geschwister befinden sich in einer Ausnahmesituation, in der alle Kräfte für den Gesundungsprozess mobilisiert werden müssen. Der Alltag im Krankenhaus ist für alle Beteiligten anstrengend. Unangenehme und manchmal auch schmerzhafte Therapien und Untersuchungen sind notwendig. Sorgen, Ängste und Unsicherheiten sind häufige Begleiter eines Krankenhausaufenthaltes.

 

Angst vor der Operation, vor der nächsten Blutabnahme, Schmerzen, Heimweh oder furchtbare Langeweile? Wer kann da helfen? Die Eltern, die auch manchmal Sorgen haben? Die Schwestern und Pfleger, die immer viel zu tun haben? Die Ärzte, vor denen man auch manchmal etwas Angst hat? Ja, sie alle kann man fragen, und sie tun ihr Bestes um zu helfen.

 

Was kann man noch tun? Die Kinderklinik in Ahlen hat einen Weg gefunden, ihren kleinen Patienten das Leben im Krankenhaus etwas angenehmer zu gestalten. Um den kleinen Patienten Ängste zu nehmen, treten in der Kinderklinik regelmäßig speziell ausgebildete Klinik-Clowns auf. Sie bringen Kinder zum Lachen und beziehen sie in ihre Späße ein. So fördern sie deren spielerische Seiten, aktivieren die Selbstheilungskräfte und unterstützen die medizinische Therapie durch die Kraft des Humors.

 

Der Typ mit der roten Nase – der Klinikclown: der hat Zeit, er tröstet, macht Mut, dem kann man von seinen Sorgen und Ängsten erzählen. Er bringt Abwechslung und Farbe in den Krankenhausalltag und manchmal alle zum Lachen. Dann geht alles etwas leichter – nicht nur für die Kinder. „Lachen ist gesund“, das gilt auch im Krankenhaus.

 

Die Klinik-Clowns werden unter anderem durch den Förderverein der Kinderklinik finanziert. Jede Spende an den Förderverein oder an Clownsvisite e.V. ist willkommen.

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