Diabetes mellitus und endokrinologische Erkrankungen

Diabetologie

Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung in Kindesalter, dabei handelt es sich zu 90 Prozent um einen Typ 1-Diabetes. - Nach der Diagnose werden die Patienten für ca. 2 Wochen stationär aufgenommen und dort mit ihren Eltern zusammen von einem Diabetes-Team, bestehend aus Kinderdiabetologin, Diabetesberaterin und Psychologe, im Umgang mit der Erkrankung nach zertifizierten Schulungsprogrammen geschult. Neben den technischen Fertigkeiten wie Blutzuckermessungen und Insulininjektionen werden die medizinischen Kenntnisse vermittelt. Im Anschluss ist es für Kind und Eltern wichtig, das im Krankenhaus Erlernte zu üben und eine gewisse Routine zu schaffen. Schulungen für Betreuer im Kindergarten und Lehrer in der Schule werden angeboten.

Es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die entsprechend nach medizinischer Indikation ausgewählt und mit Patient, Eltern und Kostenträger abgesprochen werden, zur Verfügung, darunter auch die Insulinpumpentherapie.

Nach der stationären Betreuung findet die weitere ambulante Weiterversorgung in der Diabetesambulanz der Kinderklinik statt. Altersentsprechende Folgeschulungen finden jährlich im stationären Bereich statt.

Team

  • Gitte Bräucker (Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderendokrinologie- und –diabetologie, Diabetologin DDG)
  • Kristin Tegtmeyer (Diabetesberaterin DDG)
  • Peter Willems (Kinder- und Jugendpsychotherapeut)

Ambulanzzeiten

Dienstag 16-18 Uhr

Donnerstag 14-16 Uhr

und nach Vereinbarung

Endokrinologie

Die Endokrinologie befasst sich mit Hormonstörungen. Hormone sorgen als Botenstoffe des Körpers für ein gut abgestimmtes Zusammenarbeiten aller Organe. Bei Kindern und Jugendlichen weichen diese Abläufe teilweise deutlich von denen der Erwachsenen ab, und es gibt manchmal alterstypische Hormonstörungen, die sich auf Wachstum, Pubertätsverlauf oder auf die Schilddrüse auswirken können. Folgende Erkrankungen werden in der pädiatrischen Endokrinologie behandelt:

  • Wachstumsstörungen (Kleinwuchs, Hochwuchs)
  • Pubertätsstörungen (zu frühe Pubertät, zu späte Pubertät)
  • Schilddrüsenstörungen (Kropf, Unterfunktion, Überfunktion)
  • Störungen der Nebenniere (Adrenogenitales Syndrom, Morbus Addison)
  • Störungen der Hirnanhangsdrüse (Hypophysenausfälle)
  • Störungen der Sexualentwicklung (Intersexuelle Genitalien)
  • Störungen des Vitamin-D-Haushaltes (Rachitis)
  • Störungen des Calciumhaushaltes (Hyperparathyreoidismus, (Pseudo-) Hypoparathyreoidismus)
  • Übergewicht (Adipositas)

Team

  • Gitte Bräucker (Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderendokrinologie- und –diabetologie, Diabetologin DDG)

Ambulanzzeiten

Dienstag und Donnerstag 14-16 Uhr

und nach Vereinbarung